Was wäre wenn …

Lebenslanges Lernen gilt als wichtig: Wir erweitern unser Wissen und fügen Neues hinzu.

Doch was ist, wenn das Wesentliche gar nicht entwickelt zu werden braucht, sondern bereits da ist? Was ist, wenn es nicht hinzugefügt, sondern freigelegt werden muss, freigelegt von Gedanken, die eine klare Sicht verhindern? Dann sind wir beim Ent-Lernen.

Was es zu ent-lernen gibt? All die Muster und Strukturen, die irgendwann zu Standardeinstellung wurden und die uns klein halten. Um neu entscheiden zu können, muss man Dinge anders sehen können.

Wir nehmen das Leben als linear wahr und erleben Entwicklung in der Zeit. Was wäre, wenn das Neue sich gar nicht zu entwickeln bräuchte, sondern im Augenblick des Wollens existent wird? Beim Fernsehen kann man den Sender einfach wechseln – und da IST bereits ein anderes Programm.

Warum ist das wichtig? Weil wir so Realität erschaffen. Wenn andere Programme bereits sind, wenn ein Wunsch alleine durch das Wünschen „wird“, muss man sich lediglich entscheiden, welchen Wunsch man Realität werden lassen will. Wenn ein Film nicht gefällt, wechselt man das Programm. Man hantiert nicht daran herum, man schneidet nicht neu und man nimmt auch keine neuen Akteure. Man wechselt das Programm. Und das sollten wir mit unserem Denken genau so machen!

Leider tun die meisten Menschen genau das eben nicht. Herumdoktern ist immer noch der Standardweg, um Probleme zu lösen. War wäre, wenn wir aufhörten, am Bestehenden herum zu basteln und stattdessen das Neue zuließen? Was wäre, wenn wir einfach in den anderen Film wechseln, anstatt über den alten zu schimpfen?

Die Realität sieht meistens so aus: Wir bleiben im alten Film einfach sitzen … und  erdulden …

…und lesen im Programmheft die Inhaltsangabe zu den anderen Filmen.

Das reicht nicht. Das Programm zu wechseln ist die Entscheidung!